Rauchmelder hat Familie gerettet

Fahlhorst. Die Familie hatte ein Riesenglück: Am Pfingstmontag gegen 2.30 Uhr mussten Feuerwehrleute einen Dachstuhlbrand in Fahlhorst löschen. Glücklicherweise waren die drei Bewohner ‒ eine 29-jährige Frau, ein vierjähriges Kind und ein 42-jähriger Mann – durch das Signal des Rauchmelders rechtzeitig geweckt worden, so dass sie unversehrt das Dachgeschoss und das Haus verlassen konnten.

Das Beispiel zeigt, dass etwas dran ist an dem Slogan "Rauchmelder retten Leben", mit dem die Kameraden der Feuerwehren für die Installation der kleinen Signalgeber werben.

Brandenburg ist neben Berlin und Sachsen eines der letzten Bundesländer, die die Rauch-melderpflicht für private Wohnräume noch nicht gesetzlich festgezurrt haben. Bauminister Jörg Vogelsänger (SPD) hatte zwar im vorigen Jahr angekündigt, den Passus ab Januar 2014 ins Landesbaugesetz aufzunehmen, aber noch schmort der Gesetzentwurf seit 2012 in den parlamentarischen Gremien des Landtags.

Danach sollten Neubauten ohne Übergang sofort mit Rauchwarnmeldern ausge-stattet werden. Bestandsbauten, die vor dem 1. Januar 2014 gebaut wurden, hätten eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020.

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